Osteoporose-Behandlung Wien

für Frauen

Was ist Osteoporose img

Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist eine weitverbreitete Erkrankung des Skelettsystems, bei der die Knochendichte abnimmt und die Knochenstruktur brüchiger wird. Das Risiko für Knochenbrüche steigt dadurch erheblich – auch bei alltäglichen Bewegungen oder leichten Stürzen. Besonders häufig betroffen sind Wirbelkörper, Oberschenkelhals, Oberarm und Handgelenk.

Ursachen und Risikofaktoren icon

Ursachen und Risikofaktoren

Unterschieden wird zwischen der primären Osteoporose (alters- oder hormonbedingt, v. a. nach den Wechseljahren) und der sekundären Osteoporose als Folge anderer Erkrankungen oder Medikamente. Häufige Risikofaktoren sind:

  • Höheres Lebensalter, weibliches Geschlecht, Postmenopause
  • Familiäre Vorbelastung
  • Kalzium- und Vitamin-D-Mangel
  • Bewegungsmangel
  • Nikotin- und Alkoholkonsum
  • Langzeittherapie mit Kortison
  • Niedriges Körpergewicht
Diagnose icon

Diagnose

Eine Knochendichtemessung empfehle ich Frauen ab dem 65. Lebensjahr und Männern ab dem 70. Lebensjahr sowie allen Personen mit einem oder mehreren Risikofaktoren – sprechen Sie mich gerne an.

Empfehlung:

Die Knochendichtemessung, kurz oft DXA genannt, ist das zentrale Diagnoseverfahren – schmerzlos und strahlenarm. Ergänzt wird sie durch Laborwerte (Kalzium, Vitamin D, weitere Parameter des Knochenstoffwechsels) sowie eine ausführliche Anamnese. Darauf basierend lässt sich das individuelle 10-Jahres-Risiko für einen osteoporotischen Knochenbruch berechnen.

Therapie der Osteoporose

Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Knochendichteverminderung und möglichen Begleiterkrankungen. Sie umfasst die folgenden Maßnahmen: Körperliche Aktivität, Basistherapie mit Kalzium und Vitamin D sowie gegebenenfalls eine medikamentöse Therapie.

Sportliche Maßnahmen

Regelmäßige körperliche Aktivität – insbesondere Kraft- und Gleichgewichtstraining – stärkt die Muskulatur und reduziert das Sturzrisiko. 

Basistherapie: Kalzium & Vitamin D

Kalzium und Vitamin D bilden die Grundlage jeder Osteoporosetherapie. Vitamin D ist für die Kalziumaufnahme essenziell und fördert die Muskelfunktion. Bei nachgewiesenem Mangel erfolgt eine gezielte Supplementierung.

Medikamentöse Therapie

Bei erhöhtem Frakturrisiko stehen verschiedene hochwirksame Medikamente zur Verfügung:

  • Bisphosphonate: Hemmen den Knochenabbau; als wöchentliche Tablette sowie als jährliche Infusion (Zoledronsäure).
  • Denosumab: Antikörper als Injektion alle sechs Monate; auch bei eingeschränkter Nierenfunktion geeignet.
  • Teriparatid / Abaloparatid: Knochenaufbauende Wirkstoffe (anabole Therapie) bei sehr hohem Frakturrisiko oder nach schweren Frakturen.
  • Romosozumab: Innovativer Antikörper, der gleichzeitig Knochenaufbau stimuliert und Knochenabbau hemmt – bei sehr hohem Frakturrisiko.
  • SERMs (z. B. Raloxifen): Für postmenopausale Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko eine geeignete Option.

Persönliche Beratung

Osteoporose ist gut behandelbar – vorausgesetzt, sie wird rechtzeitig erkannt. Wenn Sie Fragen zu Ihrem persönlichen Risiko haben oder eine Knochendichtemessung wünschen, stehe ich Ihnen gerne für ein ausführliches Gespräch zur Verfügung.